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Immobilienmakler in Bonn

Bonn

In Bonn entscheidet oft nicht der Stadtteil allein über den Verkaufspreis, sondern die Straße, das Haus selbst und manchmal sogar die Etage. Eine Wohnung in der Südstadt, ein geerbtes Haus in Bad Godesberg oder ein Reihenhaus am Hardtberg sprechen völlig unterschiedliche Käufer an, auch wenn alles auf demselben Bonner Markt landet.

Bonn verkauft sich nicht über Durchschnittswerte

Bonn wirkt auf den ersten Blick wie ein klarer Markt: Bundesstadt, Universitätsstadt, gute Arbeitgeber, viel Nachfrage, wenig Platz. Für Eigentümer ist genau das aber nur die halbe Wahrheit. Denn zwischen Rheinnähe, Höhenlage, Altbauquartier, Nachkriegsbestand, Pendlerlage und sanierungsbedürftigem Familienhaus liegen manchmal Welten.

Wer in Bonn verkauft, braucht deshalb mehr als einen Quadratmeterpreis aus einem Portal. Eine freie Altbauwohnung in der Südstadt kann über Atmosphäre und Seltenheit kommen. Ein Haus in Röttgen, Ippendorf oder Venusberg lebt stärker von Grundstück, Ruhe und Substanz. In Beuel zählt oft der Mix aus Rhein, Alltag, Bahnhof, Brückenanbindung und Preisgefühl. Und in Stadtteilen wie Tannenbusch, Duisdorf oder Endenich muss die Vermarktung sehr genau zeigen, für wen die Immobilie wirklich passt.

Immobilienpreise in Bonn: teuer, gefragt und stark abhängig von der Lage

Der Bonner Immobilienmarkt bleibt 2026 sichtbar in Bewegung. Aktuelle Angebotsdaten zeigen je nach Datenbasis Werte von rund 4.185 bis 4.577 €/m² für Häuser und rund 4.283 bis 4.470 €/m² für Eigentumswohnungen. Der Gutachterausschuss blickt im Grundstücksmarktbericht 2026 auf das Jahr 2025 zurück und meldet rund 2.860 notarielle Kauffälle. Das sind etwa 14 % mehr als im Vorjahr. Häuser blieben preislich weitgehend stabil, Eigentumswohnungen stiegen im Schnitt um rund 3 %. Für Eigentümer ist dabei entscheidend: Angebotspreise zeigen nur den Markt von außen. Der echte Verkaufspreis entsteht aus Mikrolage, Zustand, Unterlagenlage, Käuferdruck und Finanzierungssicherheit.

  • Kaufpreise: Häuser werden in aktuellen Angebotsdaten für Bonn mit rund 4.185 bis 4.577 €/m² ausgewiesen. Eigentumswohnungen liegen je nach Datenbasis bei rund 4.283 bis 4.470 €/m². Datenbasis: Angebotsdaten Q2/Juni 2026.
  • Markttrend: Für 2025 wurden in Bonn rund 2.860 notarielle Kauffälle registriert, etwa 14 % mehr als im Vorjahr. Eigentumswohnungen verzeichneten einen deutlichen Zuwachs bei den Kauffällen und lagen preislich im Schnitt rund 3 % höher. Ein- und Zweifamilienhäuser blieben weitgehend stabil. Datenbasis: Gutachterausschuss Bonn, Grundstücksmarktbericht 2026.
  • Bonner Besonderheit: Die Preisspanne innerhalb der Stadt ist groß. Gefragte Lagen wie Weststadt, Südstadt, Venusberg, Beuel, Oberkassel oder Bad Godesberg können deutlich über dem Bonner Durchschnitt liegen, während andere Stadtteile spürbar anders bewertet werden. Für den Verkauf heißt das: Eine Bonner Adresse allein reicht nicht. Mikrolage, Baujahr, Erbpacht, Denkmalschutz, Stellplatz, Energiezustand und Eigentümergemeinschaft können den Preis stärker bewegen, als viele Eigentümer erwarten.

Was Compes Immobilien in Bonn anders prüft, bevor verkauft wird

  • Wir starten nicht mit dem Inserat.
    In Bonn kann ein falscher erster Preis schnell sichtbar werden, weil Käufer viel vergleichen. Compes Immobilien prüft deshalb zuerst, wie die Immobilie wirklich steht: Lage, Zustand, Grundriss, Energie, Unterlagen, Zielgruppe und mögliche Einwände.
  • Wir bewerten nicht „Bonn“, sondern Ihr Objekt in seiner Lage.
    Eine Wohnung in Poppelsdorf braucht andere Vergleichswerte als ein Haus in Lannesdorf oder eine Kapitalanlage in Tannenbusch. Christoph Compes schaut auf den konkreten Teilmarkt und nicht auf einen pauschalen Mittelwert.
  • Wir bereiten die Immobilie so vor, dass Käufer weniger offene Fragen haben.
    Teilungserklärung, Protokolle der Eigentümerversammlung, Energieausweis, Grundbuch, Wohnfläche, Modernisierungen, Mietverhältnis oder Sanierungsbedarf: Gerade in Bonn entscheidet eine saubere Unterlagenlage oft darüber, ob ein Käufer Sicherheit gewinnt oder abspringt.
  • Wir sprechen Käufer gezielt an, statt nur Reichweite zu sammeln.
    Ein Familienhaus auf den Bonner Höhen braucht eine andere Geschichte als eine freie Eigentumswohnung in der Innenstadt. Über die APB-Methode© verbindet Compes Immobilien Preisstrategie, aktive Vermarktung und Käuferberatung zu einem Ablauf, der nicht auf Zufall setzt.
  • Wir lassen nicht jeden Interessenten sofort durch die Immobilie laufen.
    Bonn erzeugt bei guten Lagen schnell viele Anfragen. Aber Nachfrage ist nicht automatisch Kaufkraft. Compes Immobilien qualifiziert Interessenten vor, prüft Motivation und Finanzierungsspielraum und schützt Eigentümer vor unnötigen Terminen.
  • Wir denken Verkaufssituationen mit, die nicht sauber auf dem Papier stehen.
    Erbengemeinschaft, Elternhaus, Scheidung, Pflegefall, leerstehende Immobilie, vermietete Wohnung oder sanierungsbedürftiger Bestand: Der Verkauf beginnt oft lange vor dem ersten Besichtigungstermin. Dann zählt jemand, der sortiert, klare Schritte nennt und auch unbequeme Punkte früh anspricht.

Bonner Lagen und was sie beim Verkauf verändern

 
Südstadt

Die Südstadt gehört zu den Bonner Lagen, bei denen Käufer oft schon mit einem festen Bild im Kopf kommen: Gründerzeit, hohe Decken, Nähe zur Universität, kurze Wege in die Innenstadt und viel Leben vor der Tür. Genau deshalb werden Wohnungen hier stark über Gefühl verkauft, aber nicht nur darüber. Bei hohen Kaufpreisen schauen Interessenten sehr genau auf Balkon, Etage, Stellplatz, Sanierungen im Haus, Rücklagen der Eigentümergemeinschaft und mögliche Denkmalschutzthemen. Für Eigentümer ist die Südstadt besonders stark, wenn die Immobilie sauber vorbereitet ist und die Vermarktung konkret zeigt, was an diesem Objekt wirklich selten und werthaltig ist.

Poppelsdorf und Weststadt

Poppelsdorf und Weststadt liegen nah an Universität, Innenstadt, Botanischem Garten und Poppelsdorfer Schloss. Das macht beide Lagen für Eigennutzer, Akademiker, junge Berufstätige und Kapitalanleger interessant. Trotzdem sind sie kleinteilig: Eine ruhige Seitenstraße fühlt sich völlig anders an als eine Lage mit Verkehr, Bahntrasse oder wenig Parkraum. Bei Wohnungen zählen Zustand, Schnitt und Hausgemeinschaft, bei Mehrfamilienhäusern zusätzlich Mieten, Instandhaltung und Entwicklungspotenzial. Für den Verkauf funktioniert diese Lage besonders gut, wenn die Zielgruppe sauber getroffen wird und die Immobilie nicht einfach als „zentral“ beschrieben wird, sondern als konkretes Angebot in einem sehr gefragten Bonner Umfeld.

Kessenich und Dottendorf

Kessenich ist urbaner, dichter und direkter am Bonner Alltag. Dottendorf wirkt an vielen Stellen ruhiger, wohnlicher und etwas zurückgezogener. Beide Stadtteile profitieren von der Nähe zu Venusberg, Bundesviertel, B9, Universität und Nahversorgung. Typisch sind Wohnungen, Reihenhäuser, kleinere Mehrfamilienhäuser und ältere Bestände, bei denen Zustand und Modernisierung schnell wichtiger werden als die reine Adresse. Für Eigentümer liegt hier oft eine gute Chance zwischen Innenstadtlage und praktischer Wohnqualität. Entscheidend ist, den Nutzen klar zu machen: kurze Wege, gute Vermietbarkeit, solide Nachfrage und je nach Objekt ein Preisniveau, das für Käufer greifbarer bleibt als in den klassischen Toplagen.

Bad Godesberg, Villenviertel und Plittersdorf

Bad Godesberg ist in Bonn ein eigener Markt. Das Villenviertel, Plittersdorf, Rüngsdorf, Muffendorf oder Mehlem lassen sich nicht in eine Schublade packen. Manche Käufer suchen hier Ruhe, große Grundstücke und gewachsene Architektur, andere achten stärker auf Schulen, Rheinlage, internationale Prägung oder die Verbindung Richtung Bonn-Zentrum und Rheinland-Pfalz. Im Verkauf zählen Substanz, Diskretion und eine sehr saubere Einordnung möglicher Sanierungskosten. Besonders bei größeren Häusern kann ein hoher Angebotspreis nur dann halten, wenn Grundstück, Zustand, Lage und Käufererwartung zusammenpassen. Für Eigentümer ist Bad Godesberg stark, aber kein Selbstläufer. Entscheidend ist, ob die Immobilie über Prestige, Familiennutzen, Grundstückswert oder Entwicklungspotenzial verkauft werden sollte.

Beuel und Oberkassel

Rechtsrheinisch hat Bonn seinen eigenen Rhythmus. Beuel ist lebendig, praktisch und durch Bahnhof, Rhein, Brücken und kurze Wege stark angebunden. Oberkassel wirkt ruhiger, teils hochwertiger und profitiert von Rheinbezug, Hanglagen und Nähe zum Siebengebirge. Die Mikrolage entscheidet hier besonders fein: Rheinblick, Etage, Balkon, Bahn- oder Straßenlärm, Brückenanbindung, Parkplatzsituation und Zustand der Immobilie können den Käuferkreis stark verändern. Für den Verkauf ist die rechte Rheinseite interessant, weil sie Eigennutzer anspricht, die Bonn wollen, aber nicht zwingend linksrheinisch suchen. Die Vermarktung sollte diesen eigenen Charakter zeigen, statt Beuel und Oberkassel nur als Alternative zur Innenstadt zu behandeln.

Endenich

Endenich verkauft sich weniger über Prestige und mehr über Alltag. Kultur, Universität, kurze Wege, Wohnstraßen, Gastronomie und Nähe zur Innenstadt machen den Stadtteil für viele Käufer angenehm greifbar. Wer hier sucht, will oft Bonn ohne Südstadt-Preisgefühl. Für Eigentümer ist das eine gute Ausgangslage, wenn die Immobilie klar positioniert wird. Bei Wohnungen zählen Schnitt, Licht, Zustand und Hausgeld. Bei Häusern schauen Käufer stark auf Modernisierung, Garten, Parken und Lärm. Endenich braucht keine überhöhte Inszenierung. Der Stadtteil überzeugt, wenn man seinen praktischen Wert sauber herausarbeitet.

Duisdorf, Lengsdorf und Hardtberg

Duisdorf, Lengsdorf und Hardtberg wirken im Bonner Vergleich bodenständiger. Genau das kann im Verkauf ein Vorteil sein. Familien, Pendler und Käufer mit klarer Budgetgrenze schauen hier oft genauer hin, weil Wohnfläche, Garten, Garage und Alltagstauglichkeit im Verhältnis zum Preis mehr Gewicht bekommen. Viele Immobilien stammen aus Beständen, bei denen energetischer Zustand, Grundriss und Modernisierung ehrlich benannt werden müssen. Eine zu glatte Vermarktung fällt hier schnell auf. Besser ist eine klare Darstellung: Was ist solide? Was muss gemacht werden? Welche Käufer können daraus ein gutes Zuhause machen? Gerade Reihenhäuser, Doppelhaushälften und Wohnungen mit guter Anbindung lassen sich so deutlich besser einordnen.

Venusberg, Ippendorf und Röttgen

Die Bonner Höhenlagen verkaufen ein anderes Wohngefühl als die Innenstadt. Mehr Grün, mehr Abstand, Nähe zum Wald, zum Universitätsklinikum und zu Wohnlagen, die für Familien und beruflich stark eingespannte Käufer attraktiv sind. Trotzdem darf die Vermarktung nicht nur auf Ruhe und Natur setzen. Käufer prüfen auch Erreichbarkeit, Mobilität, Energiezustand, Hanglage, Grundstückspflege und Sanierungsbedarf. Für Eigentümer kann der Verkauf hier sehr stark sein, wenn das Objekt nicht nur als Haus, sondern als Lebensort gezeigt wird: Garten, Blick, Straße, Licht, Rückzug und trotzdem Bonn.

In 5 Schritten zum sicheren Abschluss: Der Compes-Verkaufsweg in Bonn

Lebenssituation verstehen

Bevor wir über Quadratmeter sprechen, klären wir Ihre Rahmenbedingungen. Egal ob Zeitdruck, eine Erbengemeinschaft oder ein Verkauf aus der Ferne – wir richten den Prozess so aus, dass Sie maximal entlastet werden.

Persönliche Vor-Ort-Bewertung

Wir überlassen Ihren Vermögenswert keinem anonymen Online-Rechner. Christoph Compes prüft den echten Zustand, die Ausstattung und die spezifische Mikrolage Ihrer Immobilie im Rhein-Sieg-Kreis persönlich, um reale Werthebel zu erkennen.

Strategische Preisfindung

Auf Basis von über 400 durchgeführten Bewertungen ermitteln wir den optimalen Angebotspreis. Wir nutzen psychologische Preisgrenzen und harte Marktdaten, damit Ihr Objekt weder unter Wert verkauft wird noch am Markt „verbrennt“.

Zielgerichtetes Marketing

Klassische Portale reichen heute nicht mehr aus. Wir bewerben Ihre Immobilie aktiv über digitale Kanäle wie Meta (Facebook & Instagram), Google und LinkedIn, um genau die solventen Käufergruppen zu erreichen, die zu Ihrem Objekt passen.

Rechtssicherer Abschluss

Wir halten Ihnen den Besichtigungstourismus vom Hals. Erst nach einem 60-minütigen Beratungsgespräch inklusive 3D-Rundgang und einer strikten Bonitätsprüfung darf ein Interessent Ihr Eigentum betreten. Wir verhandeln den Bestpreis und bereiten den Notartermin vor.

FAQ

Häufig gestellte Fragen unserer Kunden in Bonn

Was muss ich beim Verkauf eines Altbaus oder Denkmalschutz-Objekts in der Bonner Südstadt beachten?

Die Bonner Südstadt und Teile von Poppelsdorf sind weltberühmt für eines der größten zusammenhängenden Gründerzeitviertel Deutschlands. Immobilien in diesen Lagen gehören zu den absoluten Premium-Objekten des Marktes und erzielen bei Liebhabern und Kapitalanlegern Spitzenpreise von 6.500 € bis über 8.500 € pro Quadratmeter. Dennoch bringt der Verkauf eines historischen, denkmalgeschützten Gebäudes oder eines Objekts im Bereich einer Erhaltungssatzung („Milieuschutz“) zwei wesentliche Besonderheiten mit sich, die Sie als Verkäufer zu Ihrem Vorteil nutzen müssen:

Erstens sind Baudenkmäler laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) komplett von der Pflicht zur Vorlage eines Energieausweises befreit. Sie müssen bei Besichtigungen in der Südstadt also keine energetischen Kennwerte vorlegen, was bei unsanierten historischen Gebäuden ein enormer Verhandlungsvorteil ist.

Zweitens ist der Denkmalschutz das stärkste Kaufargument für finanzstarke Investoren. Käufer können die Kosten für Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen, die mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bonn abgestimmt sind, steuerlich massiv absetzen (Denkmal-AfA). Kapitalanleger schreiben gemäß § 7i EStG über 8 Jahre jeweils 9 % und weitere 4 Jahre jeweils 7 % der Herstellungskosten steuerlich ab. Selbst Eigennutzer können nach § 10f EStG 10 Jahre lang jeweils 9 % geltend machen. Wenn wir dieses Steuerprivileg im Exposé mathematisch exakt für die Zielgruppe vorrechnen, lässt sich der Verkaufspreis des Altbaus in Bonn signifikant steigern.

Hausverkauf auf einem Erbbaugrundstück in Bonn – wie läuft der Verkauf bei Erbbaurecht ab?

In bestimmten Bonner Stadtlagen – wie dem Venusberg, auf dem Brüser Berg oder in Teilen von Bad Godesberg (Schweinheim) – stehen auffallend viele Immobilien auf Grundstücken, die dem Eigentümer nicht gehören, sondern über ein Erbbaurecht genutzt werden. Häufige Erbbaurechtsgeber in Bonn sind die Kirchen (z. B. das Erzbistum Köln), Stiftungen oder die Stadt Bonn selbst. Ein Verkauf einer solchen Immobilie ist absolut möglich, unterscheidet sich aber in zwei wesentlichen Punkten vom klassischen Immobilienverkauf:

Der Verkaufspreis der reinen Immobilie liegt bei Erbbaurecht im Schnitt 20 % bis 40 % niedriger als bei einem identischen Haus inklusive Grundstück, da der Käufer das Land nur „pachtet“ und dafür einen monatlichen oder jährlichen Erbbauzins zahlt. Dieser Zins ist im Erbbauvertrag geregelt und passt sich über eine Wertsicherungsklausel meist an den Verbraucherpreisindex an.

Für den Verkauf ist die Restlaufzeit des Erbbaurechtsvertrags der kritische Faktor. Läuft der Vertrag (der meist auf 99 Jahre geschlossen wurde) in weniger als 30 bis 40 Jahren aus, verweigern deutsche Banken in der Regel die Finanzierung für den neuen Käufer. Als erfahrene Makler treten wir daher vor der Vermarktung direkt mit dem Erbbaurechtsgeber in Kontakt, um eine vorzeitige Verlängerung des Vertrags um weitere 99 Jahre auszuhandeln. Zudem muss der Erbbaurechtsgeber dem Verkauf und dem Eintritt des neuen Käufers formal zustimmen – diesen gesamten bürokratischen Prozess steuern wir für Sie lautlos im Hintergrund.

Was muss ich beim Verkauf eines Altbaus oder Denkmalschutz-Objekts in der Bonner Südstadt beachten?

Die Bonner Südstadt und Teile von Poppelsdorf sind weltberühmt für eines der größten zusammenhängenden Gründerzeitviertel Deutschlands. Immobilien in diesen Lagen gehören zu den absoluten Premium-Objekten des Marktes und erzielen bei Liebhabern und Kapitalanlegern Spitzenpreise von 6.500 € bis über 8.500 € pro Quadratmeter. Dennoch bringt der Verkauf eines historischen, denkmalgeschützten Gebäudes oder eines Objekts im Bereich einer Erhaltungssatzung („Milieuschutz“) zwei wesentliche Besonderheiten mit sich, die Sie als Verkäufer zu Ihrem Vorteil nutzen müssen:

Erstens sind Baudenkmäler laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) komplett von der Pflicht zur Vorlage eines Energieausweises befreit. Sie müssen bei Besichtigungen in der Südstadt also keine energetischen Kennwerte vorlegen, was bei unsanierten historischen Gebäuden ein enormer Verhandlungsvorteil ist.

Zweitens ist der Denkmalschutz das stärkste Kaufargument für finanzstarke Investoren. Käufer können die Kosten für Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen, die mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bonn abgestimmt sind, steuerlich massiv absetzen (Denkmal-AfA). Kapitalanleger schreiben gemäß § 7i EStG über 8 Jahre jeweils 9 % und weitere 4 Jahre jeweils 7 % der Herstellungskosten steuerlich ab. Selbst Eigennutzer können nach § 10f EStG 10 Jahre lang jeweils 9 % geltend machen. Wenn wir dieses Steuerprivileg im Exposé mathematisch exakt für die Zielgruppe vorrechnen, lässt sich der Verkaufspreis des Altbaus in Bonn signifikant steigern.

Wie verkaufe ich eine vermietete Wohnung in Bonn und welche Kündigungsfristen gelten bei Eigenbedarf?

Der Verkauf einer vermieteten Eigentumswohnung in Bonn erfordert strategische Planung, da die Stadt rechtlich als Markt mit angespanntem Wohnungsraum eingestuft ist. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Verkaufspreis und die Rechte des Käufers. Grundsätzlich gilt beim Verkauf der Rechtsgrundsatz „Kauf bricht Miete nicht“ – der bestehende Mietvertrag geht also unverändert auf den neuen Eigentümer über.

Weil die meisten privaten Käufer eine Immobilie zur Eigennutzung suchen, erzielen vermietete Wohnungen in Bonn im Durchschnitt einen Preisabschlag von 15 % bis 25 % gegenüber bezugsfreien Objekten. Während eine freie Wohnung in Kessenich oder Beuel problemlos für 4.500 € bis 5.300 € pro Quadratmeter verkauft wird, liegt der Wert im vermieteten Zustand oft nur bei 3.400 € bis 3.900 €/m².

Wenn Sie den maximalen Marktwert erzielen wollen oder der Käufer Eigenbedarf anmelden möchte, müssen Sie die strengen gesetzlichen Vorgaben im Bonner Stadtgebiet beachten:

  • Die Kündigungssperrfrist bei Umwandlung: Wurde das Mietshaus während der Mietzeit in einzelne Eigentumswohnungen aufgeteilt und soll nun erstmals verkauft werden, greift in Bonn die landesrechtliche Kündigungssperrfristverordnung. Der neue Eigentümer darf dem Mieter wegen Eigenbedarfs erst nach Ablauf von 5 Jahren ab seiner Eintragung im Grundbuch kündigen.
  • Die ordentliche Kündigungsfrist: Liegt keine Erstumwandlung vor, kann der Käufer nach dem Eigentumsübergang mit den regulären Fristen wegen Eigenbedarfs kündigen. Diese Frist staffelt sich nach der bisherigen Wohndauer des Mieters: 3 Monate bei einer Mietdauer bis zu 5 Jahren, 6 Monate bei bis zu 8 Jahren und 9 Monate, wenn der Mieter bereits länger als 8 Jahre in der Wohnung lebt.
  • Die einvernehmliche Lösung (Aufhebungsvertrag): Um den Wertverlust beim Verkauf zu umgehen, vereinbaren wir für Eigentümer häufig einen Mietaufhebungsvertrag gegen Zahlung einer angemessenen Abfindung (Umzugskosten plus Bonus). Ist die Wohnung dadurch beim Verkauf bezugsfrei, lässt sich der volle Marktpreis realisieren.

Kunden über ihre Erfahrung mit uns

Einen Hausverkauf kann nur beurteilen, wer ihn selbst durchlebt hat. Hier berichten Eigentümer, die diesen Weg mit uns gegangen sind.

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