Das A im Namen APB-Methode, steht für "Angebotspreis". Der beste Preis ist der Preis, den Interessenten, die derzeit am Markt suchen, maximal bereit sind, für Ihre Immobilie zu bezahlen. Damit das gelingt, muss man den tatsächlichen Wert Ihrer Immobilie kennen, Ihr Objekt durch die richtige Vermarktung hervorheben und den Verkauf gut organisiert zum Abschluss bringen. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen, oder?
→ Falsch gedacht.
Es gibt drei Wege, etwas falsch zu machen:
1. Den Preis zu hoch ansetzen
Klar: Ein zu hoher Preis schreckt Interessenten ab. Denn vier von fünf Suchenden wissen genau, wie viel sie zahlen möchten – und sortieren bereits auf den Portalen frühzeitig aus. Tipp: Man muss auf psychologische Preisgrenzen achten (299.000 Euro statt 300.000 Euro).
2. Ihr Objekt verscherbeln
Natürlich möchte man auch nicht mit einem Schnäppchen auf den Markt gehen. Dann droht neben einem hohen Verlust auch noch viel Schweiß, denn Sie müssen alle (oft unqualifizierten) Anfragen aufwendig bearbeiten.
3. "Mal ausprobieren"
Sollte man den Angebotspreis vielleicht regelmäßig ändern und schauen, was passiert? Nein. Denn dieses Signal verunsichert Interessenten. Es zeugt von mangelnder Professionalität. Und: Es hält Suchende ab, den Verkäufer jetzt zu kontaktieren. Schließlich könnte der Preis ja fallen. Und, was machen Sie jetzt?
✗ Nicht zu hoch ansetzen
✗ Nicht zu niedrig ansetzen
✗ Nicht einfach mal ausprobieren